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Lindner: Liberale werden für Wulff stimmen
FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat Christian Wulff (CDU) die Zustimmung der Liberalen für das Amt des Bundespräsidenten versichert. Zwar sei Joachim Gauck eine "beeindruckende Persönlichkeit", als Koalition habe man sich aber ein anderes Profil gewünscht: "Einen Politiker, der sich schon einmal einer politischen Wahl gestellt hat, ökonomische Zusammenhänge erläutern kann und eine gewisse Jugendlichkeit ins Amt bringt - das ist Christian Wulff", sagte Lindner im "ZDF". Der Landeschef der FDP-NRW, Andreas Pinkwart, lobte Wulff als "überzeugenden Botschafter der Sozialen Marktwirtschaft".
"Koalition steht für Wulff", Interview von Christian Lindner mit "Berlin direkt" vom 06.06.2010
In der ZDF-Sendung "Berlin Direkt" versicherte Lindner dem niedersächsischen Ministerpräsident die Unterstützung der Liberalen. "Ich bin sicher, die FDP wird eine einheitliche Linie für Christian Wulff vertreten". Den Gegenkandiaten und ehemaligen Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Joachim Gauck, bezeichnete Lindner als "beeindruckende Persönlichkeit", die republikanische Tugenden verkörpere. "Aber: Wir haben als Koalition ein anderes Profil für den nächsten Bundespräsidenten gewollt. Wir wollten einen Politiker haben, der sich selber schon einmal einer politischen Wahl gestellt hat und gerade in dieser Zeit ökonomische Zusammenhänge erläutern und Anstöße geben kann zur Reform der Sozialen Marktwirtschaft, das ist Christian Wulff."
Der Landesvorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, Andreas Pinkwart, begrüßte die Nominierung Wulffs. Diesen zeichneten "langjährige Erfahrung, ein ausgleichender Auftritt und wirtschaftliche Kompetenz aus". Damit sei der Niedersachse im In- und Ausland ein überzeugender Botschafter für die Soziale Marktwirtschaft.
Nur vier Tage nach dem Rücktritt Horst Köhlers hatten Union und FDP vergangene Woche Christian Wulff als ihren Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorgestellt. "Wir bekommen einen sehr guten Bundespräsidenten", lobte FDP-Chef Guido Westerwelle die Nominierung. Schwarz-Gelb verfügt bei der Wahl am 30. Juni über eine klare Mehrheit.
Quelle: fdp-nrw.de
Last changed: Jun 07 2010 at 9:56 AM
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